Heimat ohne Nebelkerzen

Heimat entsteht durch Wahrnehmung mit allen Sinnen, durch unerzwungene innerliche Schaffung von starker Verbundenheit mit einem besonderen Milieu über einen längeren Zeitraum hin. Heimatverbundene sollten desöfteren einen bewussten Perspektivenwechsel im Laufe ihres Lebens vornehmen, damit Dumpfheit im Fühlen und Gespenster aus der Vergangenheit nicht vom eigenen Denken und Empfinden in der Gegenwart Besitz ergreifen. 

Werbeanzeigen

Systematische Rentenkürzung, ein Skandal! Z. B. Verdienste 2015: durchschnittlich 3.612 Euro brutto im Monat = Entgeltfaktor 1 für den Rentenanspruch im Jahre 2015!)

„Ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer verdiente im Jahr 2015 durchschnittlich 3 612 Euro brutto im Monat. … Hinweis des Statistischen Bundesamts: „Alle auf dieser Seite und in den oben genannten Fachserien veröffentlichten Verdienstangaben sind arithmetische Mittelwerte. Wichtig für die Interpretation dieser Werte ist eine Vorstellung über die Verteilung der Beschäftigten um diesen Mittelwert: Aus der Verdienststrukturerhebung 2010 ist bekannt, dass knapp 2 von 3 Vollzeitbeschäftigten (62 %) weniger verdienen als den gesamtwirtschaftlichen Durchschnittswert; nur ein gutes Drittel (38 %) hat höhere Bruttoverdienste. Dieses Drittel hat so hohe Verdienste, dass der Durchschnittswert für alle Beschäftigten „nach oben“ gezogen wird.“

An diesem arithmetischen Durschnittsverdienst, der jährlich auf diesselbe Weise errechnet wird, wird der auf das entsprechende Jahr bezogene Rentenanspruch eines Arbeitnehmers gemessen. D. h., alle die unter diesem Bruttoverdienst liegen (62 % der Arbeitnehmer!), erhalten einen Entgeltfaktor kleiner 1, mithin eine deutlich verringerte Rente! Diese Art der Durchschnittsberechnung ist ein Skandal!

Quelle am 25.11.2016: https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt/VerdiensteArbeitskosten/VerdiensteVerdienstunterschiede/Aktuell_Branchen.html

Dachgärten Berlins für Lebensmittelanbau

Im Rahmen einer Umfrage haben Wissenschaftler des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Berlinerinnen und Berliner zur Akzeptanz von urbaner Landwirtschaft befragt. Die ersten Ergebnisse der Studie wurden jetzt vorgestellt: Als bevorzugte Produktionsform erfahren Dachgärten die größte Zustimmung, da so ungenutzte Flächen sinnvoll für die Lebensmittelproduktion eingesetzt werden können. Die Mehrzahl der Befragten wäre auch bereit, mehr Geld für in der Nachbarschaft erzeugte Lebensmittel auszugeben, wenn damit ökologische und soziale Ziele verbunden sind, beispielsweise Bildungsaspekte.

Pressemitteilung des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF)

Leipziger Tiermediziner erhalten Bundesförderung für die Entwicklung neuer Impfstoffe

Tiermediziner der Universität Leipzig arbeiten an der Entwicklung neuer Impfstoffe, die Schweine vor dem gefährlichen Erreger Streptococcus suis schützen sollen. Das kürzlich gestartete Forschungsprojekt ist Teil des Konsortiums „InfectControl 2020 – neue Antiinfektionsstrategien“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird und neue Wege zur Bekämpfung von Erregern bei Mensch und Tier als Alternative zu Antibiotika-Therapien sucht. Am 1. Dezember wollen sich alle Verbundpartner zu einem Kick-off-Symposium im Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum (BBZ) der Universität Leipzig zum Erfahrungsaustausch treffen.

Erstmals Ammoniak in der oberen Troposphäre nachgewiesen, Karlsruher Institut für Technologie

Die Bevölkerung wächst, das Klima erwärmt sich – damit wird auch der Ausstoß von Ammoniak (NH3), etwa aus der Landwirtschaft, weltweit stark zunehmen. Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben erstmals NH3 in der oberen Troposphäre nachgewiesen. Mit Forschern aus Colorado/USA und Mexiko analysierten sie Messungen mit dem Infrarot-Spektrometer MIPAS und ermittelten in 12-15 Kilometer Höhe im Bereich des asiatischen Monsuns erhöhte Mengen von NH3. Dies legt nahe, dass das Gas für die Bildung von Aerosolen verantwortlich ist, kleinsten Partikeln, die wiederum zur Wolkenbildung beitragen können. (Atmospheric Chemistry and Physics; DOI: 10.5194/acp-16-14357-2016)

Atomarer Bauschutt in Baden-Württemberg: Offene Fragen der Nachnutzung von Deponieflächen geklärt

Öko-Institut e. V. – Institut für angewandte Ökologie: Kann Baden-Württemberg seine Abfalldeponien langfristig für Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Verkehr, Wohnen und Freizeit freigeben – selbst wenn dort Bauschutt aus zurückgebauten Kernkraftwerken lagert? Diese ausstehende Frage des Strahlenschutzes wurde nun beantwortet. Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news663782

Forschen am Internet der Dinge

Universität Mannheim: Dr. Vaskar Raychoudhury ist neuer Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung an der Fakultät für Wirtschaftsinformatik. Er forscht über das „Internet der Dinge – wie die Geräte des täglichen Nutzens zunehmend vernetzt sind.“ Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news663832

Fraunhofer HHI enters into cooperation partnerships for 360-degree image and sound, VR and AR

Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik and Heinrich-Hertz-Institut Fraunhofer HHI enters into cooperation partnerships for 360-degree image and sound, VR and AR with Filmuniversität Babelsberg and UFA Fraunhofer HHI also joins Virtual Reality e. V. Link Englisch: http://idw-online.de/en/news663874.